Die Bundesregierung hat in ihrem Koalitionsvertrag die Änderung des Personenbeförderungsgesetztes (PBefG) und die Öffnung des Fernbuslinienmarktes vereinbart, welche voraussichtlich zu Beginn 2012 in Kraft tritt. Anfang August 2011 hat die Bundesregierung mit ihrer Zustimmung zur Novellierung des PBefG den Weg für eine Liberalisierung des Fernbuslinienverkehrs geebnet. Das Gesetz befindet sich aktuell im parlamentarischen Abstimmungsprozess.
„Möglichst vielen Menschen ein hohes Maß an bezahlbarer Mobilität auf umweltschonende Weise zu ermöglichen – das verstehen wir bei Veolia Verkehr als unseren Auftrag.“ Heinrich Gilmer, Leiter Fernbus
Vorteile des Fernbusses
- Fernbusse bieten neue Verbindungen und führen ein günstiges Preisniveau ein.
- Fernbusse erschließen neue Kundengruppen für den öffentlichen Verkehr, die vorher im Auto
oder gar nicht gereist sind.
- Fernbusse kannibalisieren den Schienenverkehr nicht, das belegen Studien.
- Fernbusse sind sicher.
Die aktuelle Anwendung des Personenbeförderungsgesetzes (PBefG) lässt Fernbusverkehr zwischen den Städten und Regionen nur unter strengen Bedingungen zu und führt meist zur Ablehnung neuer Angebote. Veolia Verkehr befürwortet eine umfassende Deregulierung des PBefG, damit sich ein funktionierender Wettbewerb zum Wohle des Fahrgastes durchsetzen kann.
Die Einführung einer Busmaut ist aus ökonomischer und ökologischer Sicht kontraproduktiv und widerspricht den Zielen der Umwelt- und Verkehrspolitik. Zudem deckt der Busverkehr vollumfänglich seine Wegekosten. Eine Maut würde zur Wettbewerbsverzerrung zugunsten der
(aus Steuergeldern) subventionierten Bahn führen.
„Wir befürworten die Ausweitung der 2009 bundesweit eingeführten Fahrgastrechte. Für ihre politische Durchsetzung setze ich mich als stellvertretender Vorsitzender beim Trägerverein der Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr ein.“ Dr. Axel Sondermann, Regionalleiter Region Süd-West
Warum braucht Deutschland einen deregulierten Fernbusmarkt?