Verlässlichkeit und Vielfalt sind auch die Grundlagen für unser überregionales Angebot sowie den bundesweiten Fernverkehr. Ganz gleich, welchen Bedarf und welche Bedingungen es zu erfüllen gilt - Veolia Verkehr verbindet hier ebenfalls maßgeschneiderten Service für Fahrgäste mit Effizienz, Flexibilität und nicht zuletzt einem freundlichen Lächeln.
Unter dem Markennamen „InterConnex" startete Veolia Verkehr am 1. März 2002 den ersten privaten Fernzug in Deutschland. Als preiswerte Alternative verbindet diese Linie heute zweimal täglich die Städte Leipzig und Berlin und verkehrt einmal täglich in der Verlängerung bis nach Rostock/Warnemünde. Und dies sehr erfolgreich - seit 2007 steigen die Fahrgastzahlen kontinuierlich. Die Vorteile des InterConnex sind eine einfache Tarifstruktur, günstigste Ticketpreise und vor allem freundliche Kundenbetreuer an Bord.
„Wir wollen mit Fernbusverkehr den öffentlichen Personenverkehr stärken", so das Statement von Dr. Axel Sondermann, Regionalleiter Süd-West. Noch ist Berlin der einzige Knoten mit Verbindungen in über 200 Städte und Urlaubsorte. Doch Veolia Verkehr engagiert sich im ganzen Bundesgebiet für einen zeitgemäßen öffentlichen Personenverkehr. Darum haben wir im Januar 2010 bei der Bezirksregierung Düsseldorf die Genehmigung von drei Fernbuslinien beantragt: für Verbindungen aus dem Ruhrgebiet nach München und Kiel.
Günstig - auch für die Umwelt
Insgesamt sollen unsere komfortablen Reisebusse das Verkehrsangebot zwischen mehr als 20 Städten erweitern. Durch günstige Fahrpreise ermöglichen wir damit auch preissensiblen Kunden wie Schülern, Studenten und Senioren das Reisen auf längeren Strecken. Studien belegen außerdem, dass der Fernbus bei einer wirtschaftlich gebotenen Mindestauslastung das umweltschonendste Verkehrsmittel ist. Damit leisten alle Umsteiger auch einen Beitrag zum Klimaschutz.
Ohne Kompromisse kein Fernbus (aus nah dran! 2/2011)
Bereits im Sommer 2011 beschloss die Bundesregierung, Fernbuslinien freizugeben. Gegner dieser Deregulierung betonen in der Presse regelmäßig, dass – um die Chancengleichheit zur „Schiene“ zu wahren – für Fernbusse eine Maut für die Straßennutzung eingeführt werden solle sowie eine Stärkung der Fahrgastrechte erfolgen müsse. Bis jetzt hat das Bundesverkehrsministerium dieser Forderung eine klare Absage erteilt. So hat sich der Verkehrsausschuss des Bundesrates in seiner Sitzung vom 23.09.2011 mit deutlicher Mehrheit gegen die Einführung einer Busmaut auf Bundesfernstraßen ausgesprochen. Eine Maut sei aus ökonomischer und ökologischer Sicht kontraproduktiv und widerspräche den Zielen der Umwelt- und Verkehrspolitik. Der Busverkehr decke vollumfänglich seine Wegekosten ab.
Dagegen scheint eine Verschärfung der ab Frühjahr 2013 geltenden EU-weiten Fahrgastrechte für den Busverkehr über 250 km noch nicht vom Tisch zu sein. „Insgesamt bewerten wir den gegenwärtig zur erneuten Stellungnahme bei der Bundesregierung liegenden Novellierungsentwurf in Bezug auf die enthaltenen Fernbus-Regelungen als sehr positiv und als Schritt in die richtige Richtung“ – so der Leiter „Fernbus“, Heinrich Gilmer. Haupthindernis einer raschen Novellierung des PBefG und damit eines zeitnahen Starts sind weiterhin divergierende Positionen von Regierung und Opposition in Bezug auf die Umsetzung der VO 1370 für den ÖPNV.
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